Kategorie: Forschung und Wissenschaft

“Gemeinsam am Tisch des Herrn” – Welche Perspektiven gibt es für die konfessionelle Versöhnung zwischen Christen?

“Gemeinsam am Tisch des Herrn” – Welche Perspektiven gibt es für die konfessionelle Versöhnung zwischen Christen?

Die Erfurter Dogmatikerin, Prof. Dr. Julia Knop, hält ökumenische Gemeinden für eine “attraktive Zukunftsvision”. In Minderheitssituationen sowie im Zuge zunehmender Säkularität könnten die Kirchen nur dann überzeugen, wenn sie gemeinsam für den christlichen Glauben eintreten, erklärte sie im Interview mit Domradio.de.

Podcast: “Umänderung der Denkart – Mission angesichts forcierter Säkularität”

Podcast: “Umänderung der Denkart – Mission angesichts forcierter Säkularität”

“Mission ist Sendung und nicht Magnetismus”, meint Prof. Dr. Eberhard Tiefensee, emeritierter Professor für Religionsphilosophie an der Universität Erfurt. Im Rahmen der kirchlichen Fachmesse “die pastorale!” am 19. September 2019 in Magdeburg forderte er einen Perspektivwechsel für die Kirche. Sein Vortrag unter dem Titel “Umänderung der Denkart – Mission angesichts forcierter Säkularität” ist ab sofort über den Podcast “Hörenswertes im Bistum Erfurt” sowie als Video online verfügbar.

Podcast: “‘Single’ – Ein kirchlicher Nicht-Status der Vorläufigkeit?”

Podcast: “‘Single’ – Ein kirchlicher Nicht-Status der Vorläufigkeit?”

Wie gestalten Singles, eine stark zunehmende Bevölkerungsgruppe, ihr Leben und welche Rolle spielen dabei Religion und Religiosität? Danach fragte Annegret Reese-Schnitker, Professorin für Religionspädagogik an der Universität Kassel, bei einem Vortrag unter dem Titel “‘Single‘ – Ein kirchlicher Nicht-Status der Vorläufigkeit?“ am 9. November 2019 in Erfurt. Der Vortrag ist ab sofort über den Podcast “Hörenswertes im Bistum Erfurt” online verfügbar.

Gender(-studies) in der Theologie – Warum und Wozu?

Gender(-studies) in der Theologie – Warum und Wozu?

“Gender(-studies) in der Theologie – Warum und Wozu?” Unter diesem Titel fand vom 28. bis 29. November eine internationale Fachtagung für katholische Theolog*innen in Münster statt. Von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt nahmen daran vier Studentinnen sowie Nils Hoffmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit, teil. Über Inhalte der Tagung sowie die Relevanz von Gender(-studies) für Lehre und Forschung resümieren die Teilnehmer*innen im folgenden Beitrag.

Religion in der Säkularität: Prof. Dr. Maria Widl bei “die pastorale!”

Religion in der Säkularität: Prof. Dr. Maria Widl bei “die pastorale!”

Vom 19. bis 22. September lud die Konferenz “die pastorale!” in Magdeburg zum Erfahrungsaustausch rund um das kirchliche Leben in den ostdeutschen Bistümern ein. Prof. Dr. Maria Widl, Pastoraltheologin an der Universität Erfurt, sprach hierbei in einem Vortrag über “Religion in der Säkularität” und skizzierte Perspektiven und Herausforderungen theologischer Erwachsenenbildung. Der Vortrag ist ab sofort als Video online verfügbar.

Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch

Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch

Sind Glaube und Kirche heute nur noch “Lebensabschnittspartner” des Individuums? Wie gehen wir um mit sich verändernden Identitäten, mit Umbrüchen und Abbrüchen in Lebensläufen und Lebensformen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigte sich die Tagung “Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch”, organisiert von Promovierenden des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt, vom 8. bis 9. November im Erfurter Augustinerkloster. Gäste und Referent*innen aus der Geschichtswissenschaft, Soziologie, Psychologie sowie verschiedenen theologischen Fachdisziplinen und der kirchlichen Praxis des gesamten Bundesgebiets und darüber hinaus bereicherten den Diskurs. Ein Rückblick.

Zehn Jahre Theologisches Forschungskolleg an der Uni Erfurt

Zehn Jahre Theologisches Forschungskolleg an der Uni Erfurt

Heute vor zehn Jahren – am 27./28. November 2009 – fand an der Universität Erfurt eine Tagung statt, mit der das Theologische Forschungskolleg aus der Taufe gehoben wurde. Im Interview mit “WortMelder”, dem Blog der Universität Erfurt, sprach der Initiator des Kollegs, Prof. Dr. Benedikt Kranemann, über dessen Vergangenheit und Zukunft. In einem Festvortrag anlässlich des Jubiläums wird Prof. Dr. Saskia Wendel am Donnerstag, 28. November, außerdem über “Signaturen künftiger Theologie” sprechen.

“Vom Potential des scheinbar Fremden” – Förderpreis der Fakultät 2019 an Lukas Hennecke verliehen

“Vom Potential des scheinbar Fremden” – Förderpreis der Fakultät 2019 an Lukas Hennecke verliehen

Im Rahmen ihres Patronatsfestes “Albertus Magnus” hat die Katholisch-Theologische Fakultät auch in diesem Jahr wieder ihren Förderpreis verliehen. Ausgezeichnet wurde Lukas Hennecke für seine Magisterarbeit zum Thema “Einheit in Synodalität? – Römisch-katholisch/orthodoxer Dialog zu Kirche und Kircheneinheit”. Für THEOLOGIE AKTUELL resümiert der Preisträger die Ergebnisse seiner Arbeit. Weiterhin sehen Sie hier die Preisverleihung im Video.

Berater, statt Wächter: Prof. Dr. Josef Römelt über die Aufgabe Klinischer Ethikkomitees

Berater, statt Wächter: Prof. Dr. Josef Römelt über die Aufgabe Klinischer Ethikkomitees

Wer medizinische Fragen diskutiert kommt häufig nicht umhin sich auch mit Belangen der Moral und Ethik auseinanderzusetzen. Die Frage danach, was Ärztinnen und Ärzte dürfen – und was nicht – schürt dabei schnell Verunsicherung. Prof. Dr. Josef Römelt, Moraltheologe an der Universität Erfurt, berät als Mitglied verschiedener Klinischer Ethikkomitees die Krankenhäuser der Stadt Erfurt und ihr Personal in eben solchen Fällen. Für THEOLOGIE AKTUELL berichtet er von seiner Arbeit.

War Jesus von Nazaret verheiratet? – Das “Evangelium von der Ehefrau Jesu” und die Rolle der Frau in der frühen Jesus-Bewegung

War Jesus von Nazaret verheiratet? – Das “Evangelium von der Ehefrau Jesu” und die Rolle der Frau in der frühen Jesus-Bewegung

Auch im Blick auf Jesus von Nazaret und die Anfänge der Kirche sind Verschwörungstheorien beliebt. Im Zentrum solcher Theorien und Spekulationen stehen oft sogenannte “apokryphe Evangelien”. Die geläufige Bezeichnung als “apokryph” (d.h. geheim oder verborgen) mag bereits Anlass für das Urteil sein, dass sich in diesen Texten eine geheime und unterdrückte “Wahrheit” finden lasse. Dies betrifft insbesondere auch die Frage nach der Rolle der Frau in der frühen Jesus-Bewegung. Unter diesem Vorzeichen fand in den letzten Jahren ein Text Aufmerksamkeit, der unter dem vielversprechenden Titel “Evangelium von der Ehefrau Jesu” publiziert wurde. Über Inhalt und Bedeutung des Textes, schreibt Prof. Dr. Dr. Thomas Johann Bauer.