Kategorie: Veranstaltungen

Religion in der Säkularität: Prof. Dr. Maria Widl bei “die pastorale!”

Religion in der Säkularität: Prof. Dr. Maria Widl bei “die pastorale!”

Vom 19. bis 22. September lud die Konferenz “die pastorale!” in Magdeburg zum Erfahrungsaustausch rund um das kirchliche Leben in den ostdeutschen Bistümern ein. Prof. Dr. Maria Widl, Pastoraltheologin an der Universität Erfurt, sprach hierbei in einem Vortrag über “Religion in der Säkularität” und skizzierte Perspektiven und Herausforderungen theologischer Erwachsenenbildung. Der Vortrag ist ab sofort als Video online verfügbar.

Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch

Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch

Sind Glaube und Kirche heute nur noch “Lebensabschnittspartner” des Individuums? Wie gehen wir um mit sich verändernden Identitäten, mit Umbrüchen und Abbrüchen in Lebensläufen und Lebensformen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigte sich die Tagung “Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch”, organisiert von Promovierenden des Theologischen Forschungskollegs an der Universität Erfurt, vom 8. bis 9. November im Erfurter Augustinerkloster. Gäste und Referent*innen aus der Geschichtswissenschaft, Soziologie, Psychologie sowie verschiedenen theologischen Fachdisziplinen und der kirchlichen Praxis des gesamten Bundesgebiets und darüber hinaus bereicherten den Diskurs. Ein Rückblick.

Zehn Jahre Theologisches Forschungskolleg an der Uni Erfurt

Zehn Jahre Theologisches Forschungskolleg an der Uni Erfurt

Heute vor zehn Jahren – am 27./28. November 2009 – fand an der Universität Erfurt eine Tagung statt, mit der das Theologische Forschungskolleg aus der Taufe gehoben wurde. Im Interview mit “WortMelder”, dem Blog der Universität Erfurt, sprach der Initiator des Kollegs, Prof. Dr. Benedikt Kranemann, über dessen Vergangenheit und Zukunft. In einem Festvortrag anlässlich des Jubiläums wird Prof. Dr. Saskia Wendel am Donnerstag, 28. November, außerdem über “Signaturen künftiger Theologie” sprechen.

“Als theologische Fakultät ist uns das nicht egal” – Prof. Dr. Jörg Seiler ruft zum Widerstand gegen “Demagogie und faschistoide Denkweise” auf

“Als theologische Fakultät ist uns das nicht egal” – Prof. Dr. Jörg Seiler ruft zum Widerstand gegen “Demagogie und faschistoide Denkweise” auf

Am 15. November – nur wenige Tage nach dem 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer – feierte die Katholisch-Theologische Fakultät zusammen mit dem Priesterseminar ihr Patronatsfest „Albertus Magnus“. In seinem Grußwort erinnerte der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Jörg Seiler, an „mutige und starke Menschen [die sich] in der Friedlichen Revolution […] in die europäische und Weltgeschichte eingeschrieben“ hatten. Im Kontext aktueller politischer Stimmungen rief er weiterhin zum Widerstand gegen “Demagogie und faschistoide Denkweise” auf. Den entsprechenden Auszug aus seinem Grußwort können Sie hier im Wortlaut nachlesen (inkl. Video).

Stolz, aber wachsam – “Theologie im Gespräch mit Politik” fragt nach dem Erbe der “Friedlichen Revolution”

Stolz, aber wachsam – “Theologie im Gespräch mit Politik” fragt nach dem Erbe der “Friedlichen Revolution”

Dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer stellte sich die Veranstaltungsreihe „Theologie im Gespräch mit Politik“, eine Kooperationsveranstaltung der Katholisch-Theologischen Fakultät und des Katholischen Forums im Land Thüringen, mit zwei Podiumsdiskussionen der Frage: Was bleibt von der Friedlichen Revolution? Was von den Gesprächen am 30. Oktober sowie 13. November bleibt ist ein Appell: Mehr Stolz, mehr Engagement, weniger Angst! Ein Rückblick.

Die Ehe – ein ganz spezieller Fall: Theologische Perspektiven und aktuelle Fragen zur Sakramentalität der Ehe

Die Ehe – ein ganz spezieller Fall: Theologische Perspektiven und aktuelle Fragen zur Sakramentalität der Ehe

Am 2. Juli feierte das Interdiözesane Offizialat Erfurt sein 40-jähriges Bestehen. Als Kirchengericht beschäftigt sich das Offizialat mit der Annullierung ehelicher Beziehungen, denn eine “Scheidung” der Ehe, die nach den Grundsätzen der katholischen Kirche als Sakrament gilt, ist nicht möglich. Die Professur für Dogmatik der Universität Erfurt, unter Leitung von Prof. Dr. Julia Knop, nahm das Jubiläum zum Anlass für einen Studientag. Er warf theologische Schlaglichter auf die Sakramentalität der Ehe und fragte nach den Bedingungen für ein zeitgemäßes kirchliches Eheverständnis.

“Der perfekte Mensch ist der Mensch, der verletzlich ist”: Prof. Dr. Roman Globokar zu Gast am Theologischen Forschungskolleg

“Der perfekte Mensch ist der Mensch, der verletzlich ist”: Prof. Dr. Roman Globokar zu Gast am Theologischen Forschungskolleg

Seit dem 17. Juni hat das Theologische Forschungskolleg der Universität Erfurt einen neuen Fellow: Prof. Dr. Roman Globokar aus Ljubljana forscht als Gastwissenschaftler zum Thema Transhumanismus. Er betrachtet Risiken, die mit der „Verbesserung“ des Menschen durch biotechnologischen Fortschritt einhergehen. In Erfurt sucht der Moraltheologe und Sozialethiker nun den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen des Max-Weber-Kollegs sowie der Katholisch-Theologischen Fakultät.

“Europa ist auch eine Chance für die Kirchen” – Internationale Tagung zum Thema “Das Christentum und die europäische Idee heute”

“Europa ist auch eine Chance für die Kirchen” – Internationale Tagung zum Thema “Das Christentum und die europäische Idee heute”

Als Projekt des Friedens und der Völkerverständigung erbaut, hat die europäische Union durchaus christliche Wurzeln. Doch gerade in Mittel- und Osteuropa scheint sich die katholische Kirche stellenweise zunehmend von Europa zu entfremden. Zu diesem Schluss kamen jüngst die Organisator*innen einer internationalen Tagung in Belgien: Prof. Dr. Walter Lesch aus Louvain-la-Neuve sowie von Erfurter Seite das Leitungsteam des Theologischen Forschungskollegs, Prof. Dr. Julia Knop, Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Prof. Dr. Jörg Seiler und Dr. Sebastian Holzbrecher. Was kann die katholische Kirche aus der weltanschaulichen Vielfalt Europas lernen – und welchen aktiven Beitrag kann sie in Europa einbringen?

Gott für alle und niemanden: Warum der weltanschaulich neutrale Staat religiöse Vielfalt fördert und fordert

Gott für alle und niemanden: Warum der weltanschaulich neutrale Staat religiöse Vielfalt fördert und fordert

Deutschland ist ein weltanschaulich neutraler Staat. Als solcher hat er ein vitales Interesse daran, religiöse Gemeinschaften zu fördern. Ein Widerspruch? Keinesfalls. Vielmehr eine logische Folge. Unter dem Titelthema “Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?” widmeten sich die Erfurter Kreuzgang-Gespräche in diesem Jahr dem Verhältnis zwischen Staat und Kirche. Beleuchtet wurden die wechselseitigen Ansprüche sowie der demokratische Auftrag dieser Beziehung. Ein Rückblick.

“Das Geld muss dienen und nicht regieren!” – Rückblick auf die 5. Erfurter Debatte zu Wirtschaft und Glaube

“Das Geld muss dienen und nicht regieren!” – Rückblick auf die 5. Erfurter Debatte zu Wirtschaft und Glaube

Am 2. Mai folgten knapp 120 Interessierte der Einladung des Politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung, sowie des Lehrstuhls für Kirchenrecht der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt und des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. zur fünften Auflage der Veranstaltungsreihe “Erfurter Debatte zu Wirtschaft und Glaube”. In diesem Jahr stellten sich die Teilnehmer*innen die Frage, ob aktuelle Finanzwirtschaftssysteme den “Anforderungen von Ethik und Recht” noch genügen.