Schlagwort: Kreuzgang-Gespräche

Gott für alle und niemanden: Warum der weltanschaulich neutrale Staat religiöse Vielfalt fördert und fordert

Gott für alle und niemanden: Warum der weltanschaulich neutrale Staat religiöse Vielfalt fördert und fordert

Deutschland ist ein weltanschaulich neutraler Staat. Als solcher hat er ein vitales Interesse daran, religiöse Gemeinschaften zu fördern. Ein Widerspruch? Keinesfalls. Vielmehr eine logische Folge. Unter dem Titelthema “Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?” widmeten sich die Erfurter Kreuzgang-Gespräche in diesem Jahr dem Verhältnis zwischen Staat und Kirche. Beleuchtet wurden die wechselseitigen Ansprüche sowie der demokratische Auftrag dieser Beziehung. Ein Rückblick.

„Und Friede auf Erden?“ Kreuzgang-Gespräche 2018 thematisierten Krieg und Frieden

„Und Friede auf Erden?“ Kreuzgang-Gespräche 2018 thematisierten Krieg und Frieden

2018 steht im Zeichen von „Krieg und Frieden“, nämlich der Erinnerung an zwei der größten und blutigsten Kriege unserer Geschichte: Vor 400 Jahren brach der Dreißigjährige Krieg aus, während vor 100 Jahren der Erste Weltkrieg sein Ende fand. Im Gedenken an diese geschichtlichen Zäsuren stellten die traditionellen Kreuzgang-Gespräche – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt und des Katholischen Forums im Land Thüringen – ihre diesjährige Veranstaltung unter das Leitthema „Und Friede auf Erden?“. In gewohnter Weise wurde das Thema an drei Abenden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – diesmal aus geschichtlichem, systematischem und seelsorglichem Blickwinkel.